Einblasfeuerung
Der sehr trockene und staubförmige Brennstoff wird über eine oder mehrere Einblasleitungen in die vollschamottierte und hochwertig isolierte Brennkammer eingeblasen. Die Einblasung mit einer speziell entwickelten Brennraumgeometrie gewährleistet einen optimalen Ausbrand des Brennstoffes sowie die erforderlichen Turbulenzen und Strömungsverhältnisse.
Das Einblasen des Brennstoffs erfolgt nach dem Injektor-Prinzip. Das heisst, dass kein Brennstoff in den Einblasventilator gelangt und somit kein Verschleiss am Ventilator durch den Brennstoff auftritt.
Die Wärmespeicherung in der Schamottmasse sorgt für die entsprechend hohen Brennkammertemperaturen, die sehr niedrige Emissionswerte garantieren. Auf der Brennkammer ist der liegende 3-Zug-Flammrohr-Kessel bzw. Kühlschirmkessel als Warm- oder Heisswasserkessel installiert. Je nach Bedarf können auch Dampfkessel oder Thermalölkessel geliefert werden.
Konzipiert für die Holzindustrie
Der VFE wurde speziell für die industrielle Holzverarbeitung entwickelt. Auch Brennstoffe wie MDF- oder Spanplattenreste stellen keine Herausvorderung für die Feuerung dar.
Die Low-NOX-Brennkammer ist mit primärseitigen Massnahmen, wie zum Beispiel der Luftstufung zur Reduzierung der NOX-Emissionen ausgeführt. Die Regelung der Primärluftzuführung in Kombination mit Abgasrezirkulierung gewährleistet in der Reduktionszone eine unterstöchiometrische Verbrennung.
Die Zuführung der Sekundärluft erfolgt nach der Reduktionszone der Brennkammer. Die entsprechende Feuerraumgeometrie in Kombination mit der Verbrennungsluftzuführung sorgt für hohe Turbulenzen und Vermischung mit dem Abgas und damit zu einer optimalen Oxidation (CO-Ausbrand) der Verbrennungsgase.
Auswahl der richtigen Holzfeuerungsanlage
Neben dem Energiebedarf sind die Art, Stückigkeit, der Wasser- und Aschegehalt des Brennstoffs die wichtigsten Faktoren zur Auswahl der richtigen Feuerung. Aber auch die Jahresnutzungsstunden und die Jahresdauerlinie sind wichtige Faktoren.